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115 2. Durchführung Die „Szene“ wird gespielt und die Nicht-Spieler beobachten, ob das Spiel realistisch (wirklichkeitsgetreu) abläuft, wer sich wie verhält usw. 3. Auswertung Die Beobachter und Beobachterinnen berichten und tauschen ihre Beobachtungen aus, die Spieler und Spielerinnen beschreiben, wie sie sich gefühlt haben, und erläutern eventuell ihr Verhalten. Man kann auch Verhaltensalternativen be sprechen oder das Spiel nochmals wiederholen. Wichtig bei der Auswertung ist, dass „Rollenspieler“ mit ihrem Rollennamen angeredet werden, damit sie weiter in ihrer Rolle bleiben und es zu keiner Verwechslung zwischen Person und Rolle kommt. Es kann deshalb hilfreich sein, Namenskärtchen zu tragen. Folgende Fragen sind zum Beispiel beim Rollenspiel zu hilfreich: Ist der Konflikt eskaliert? Welche Lösung wurde gefunden? Wer hat zur Verschärfung, wer zur Entschärfung des Konfliktes beigetragen? Wodurch? Wie haben sich die Beteiligten dabei gefühlt? Warum? A2 Führt in Gruppen Rollenspiele zu jeweils einem Fall in durch. Überlegt anschließend vor allem, welche Konfliktlösung jeweils gefunden wurde und warum es dazu kam. Verhalten in Konflikten Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit Konflikten umzugehen: 1. Flucht (z. B. freiwilliges Nachgeben, Verlassen des „Kampfplatzes“, manchmal auch das NichtWahrnehmen-Wollen) 2. Kampf (Unterwerfung des Gegners oder beider Parteien, Niederschreien usw.) 3. Aushandeln/Finden von Lösungen (Kompromisse, Übereinkunft usw.) 4. Regeln, Gesetze, Delegation der Lösung (Schieds richterin, Schlichter usw.) Ganz einfach, oder? Umgang mit Konfl ikten A4 Überlege dir, welche Antwort der Mann seiner Frau geben könnte. Beachte dabei die verschiedenen Verhaltensweisen für Konflikte, die du in kennengelernt hast. A3 a) In welchen Situationen kann die genannte Fluchtreaktion sinnvoll sein? Warum? b) Sucht Beispiele für Konfliktsituationen, die durch die Verhaltensmöglichkeiten 3 und 4 gelöst werden oder wurden. zusammenfassung: ! Mithilfe eines Rollenspiels lassen sich z. B. gut die Verhaltensweisen anderer verständli cher und nachvollziehbarer machen, Konflikte darstellen und analysieren, neue Verhaltensweisen einüben und trainieren, die Beobachtungsund Wahrnehmungsfähigkeit verbessern. Papan Glossar: Kompromiss 6645_1_4_2014_kap 4_layout 4 21.10.16 11:29 Seite 115 Nu r z u Pr üf zw ec k n Ei en tu m d es C .C .B uc hn r V er la gs | |
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